Ein kurzer Blick auf die Geschichte unseres handgearbeiteten Papiers

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Diese Tradition entstand zunächst im Iran, wurde aber 1522 durch den iranischen Herrscher Babar nach Indien gebracht. In seinem Gefolge führte er einige Papierschöpfer mit sich , die sich dann in rajputana, heute bekannt als Rajasthan, niederließen , und ihr Jahrhunderte altes Wissen von Generation zu Generation weitergaben.

Trotz wirtschaftlicher Schwierigkeiten in diesem Jahrhundert behielten sie ihre traditionellen Herstellungsverfahren bei. Als einziges Zugeständnis an das Zeitalter der Industrialisierung wurden rein mechanische Pressen, Schneidemaschinen etc. in die Produktion eingeführt, die zu einer Verbesserung der Produktivität und Qualität führten , aber die, den Menschen, sein Geschick und seine Kreativität , keinesfalls ersetzten konnten und wollten. Immer noch wird das Papier zu 90% in Handarbeit hergestellt.

Was heutzutage von besonderer Bedeutung ist, ist der ökologische Aspekt des handgeschöpften Papiers. Dieses wird nach einer Methode hergestellt, die Baumwolle und Altpapier verwendet und somit auf den Rohstoff Holz verzichten kann. Dadurch werden die Wälder geschützt und bewahrt.

Wichtig ist auch, daß bei der gesamten Herstellung des Papiers keine Chemie verwendet wird,z.B. zum Färben nur Naturstoffe , wie Indigo etc. verwendet werden. Zur Strukturierung und Verschönerung des Papiers werden ausschließlich Materialien aus der Natur genutzt, wie z.B. Seide , Stroh, Gräser, Tee, Jute und Blütenblätter.

Außerdem kann handgeschöpftes Papier hunderte von Jahren aufbewahrt werden , denn es zeichnet sich durch eine sehr gute Qualität und Haltbarkeit aus.

Kurz gesagt , handgeschöpftes Papier schafft Arbeitsplätze in ländlichen Gebieten und schützt die Natur und damit auch unseren Lebensraum.